Veranstaltungskalender der Frankfurter Medizinischen Gesellschaft
Ein Mann, der geht und doch bleibt
Der Ärztliche Direktor des Frankfurter Uniklinikums wird in einer Sondersitzung der Frankfurter Medizinischen Gesellschaft (FMG) verabschiedet.
Nach gut zehn Jahren im Amt des Ärztlichen Direktors und Vorstandsvorsitzenden des Klinikums der J.W. Goethe-Universität steht der Wechsel an der Spitze mit zukünftig hauptamtlichem Vorsitz an.
Anlässlich der Verabschiedung von Prof. Dr. Roland Kaufmann aus seinem verdienstvollen Nebenamt hat die Frankfurter Medizinische Gesellschaft eine Sondersitzung einberufen. Prof. Dr. Josef Pfeilschifter, Dekan des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt, wird eine Laudatio halten. Neben der Würdigung stehen aber auch kurzweilige Rückblicke, Einblicke und Ausblicke unter den unablässig im Wandel begriffenen Rahmenbedingungen unserer gesundheitspolitischen Landschaft im Fokus der Veranstaltung.
Aus der jeweiligen Sicht eines Vorstandsmitglieds und eines Politikers werden Dipl.-Volkswirtin Irmtraut Gürkan, die ehemalige Kaufmännische Direktorin des Klinikums, und Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a.D. und ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrats des Klinikums, einen kritischen Rückblick auf Prof. Dr. Kaufmanns Engagement für das Klinikum der J.W. Goethe-Universität vermitteln. Ebenso werden ein emeritierter sowie ein aktiver Kollege, Prof. Dr. Klaus-Henning Usadel, ehemaliger Direktor der Medizinischen Klinik I des Zentrums der Inneren Medizin und seinerzeitiger Sprecher der größten Professorengruppe und Prof. Dr. Christian Ohrloff, Direktor des Zentrums der Augenheilkunde und ehemaliger Prodekan, über die gemeinsame Arbeit mit dem Ärztlichen Direktor berichten. Auch Prof. Dr. Thomas Vogl, stellvertretender Ärztlicher Direktor des Klinikums, wird aus der Sicht eines Mitstreiters Einblicke in die Vorstandsarbeit geben. Zuletzt wird auch Prof. Dr. Kaufmann selbst mit einem Ausblick in die Zukunft des Uniklinikums zu Wort kommen.
Programm:
Zeit: Mittwoch, 22. September 2010, 17.30 Uhr
Ort: Universitätsklinikum, Hörsaal 1, Haus 22
Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main
(Parkmöglichkeiten vor dem Uniklinikum).
-
Laudatio
Prof. Dr. Josef Pfeilschifter
Dekan des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt -
Rückblick aus der Sicht eines Vorstandsmitglieds
Dipl.-Volkswirtin Irmtraut Gürkan
Ehem. Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Frankfurt -
Rückblick aus der Sicht eines Politikers
Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a. D.
Ehem. Vorsitzender des Aufsichtsrats des Universitätsklinikums Frankfurt -
Rückblick aus der Sicht eines emeritierten Kollegen
Prof. Dr. Klaus-Henning Usadel
Ehem. Direktor der Med. Klinik I des Zentrums der Inneren Medizin des Universitätsklinikums Frankfurt -
Rückblick aus der Sicht eines aktiven Kollegen
Prof. Dr. Christian Ohrloff
Direktor des Zentrums der Augenheilkunde des Universitätsklinikums Frankfurt -
Einblick aus der Sicht eines Mitstreiters
Prof. Dr. Thomas Vogl
Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt -
Ausblick
Prof. Dr. Roland Kaufmann
Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt
Von Höhen und Tiefen im Leben eines Diabetikers: Glykämische Kontrolle und patientenrelevante Outcomes
Im Rahmen der nächsten Sitzung der Frankfurter Medizinischen Gesellschaft findet die Antrittsvorlesung von Frau Prof. Dr. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Stellvertretende Direktorin und Leiterin des Arbeitsbereichs Chronische Krankheit und Versorgungsforschung am Institut für Allgemeinmedizin, Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt statt. Der so genannte „HbA1c Wert“ beschreibt die Langzeit-Blutzuckereinstellung eines Diabetikers. Prof. Dr. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch wird diese Messgröße, den Nutzen aber auch die potenziellen Schäden einer normnahen Blutzuckerkontrolle für den älteren Diabetiker mit Ihnen diskutieren.
Schweinegrippe – von Panik(mache) bis zur Pandemie
Die nächste Sitzung der Frankfurter Medizinischen Gesellschaft findet statt unter dem Titel „Impfen zu Zeiten der Schweinegrippe – von Panik(mache) bis zur Pandemie“. Es handelt sich um die Antrittsvorlesung von Dr. med. Dr. med. habil. Sabine Wicker, Leitende Betriebsärztin des Betriebsärztlichen Dienstes des Klinikums der J.W. Goethe-Universität Frankfurt.
Weiterlesen: Schweinegrippe – von Panik(mache) bis zur Pandemie
Nuklearmedizinische Therapie – ein Update
Frankfurter Medizinische Gesellschaft (FMG) lädt gemeinsam mit dem Tumorzentrum Rhein-Main e.V. zu ihrer 641. Sitzung
Die Behandlung mit radioaktiven Stoffen hat in Deutschland eine lange Tradition. Bereits vor über 60 Jahren wurden die ersten Patienten, die an einem Schilddrüsenkrebs litten, erfolgreich mit radioaktivem Jod behandelt. Inzwischen sind zahlreiche Therapiemöglichkeiten hinzugekommen, vor allem in der Behandlung von Krebserkrankungen konnten enorme Erfolge erzielt werden. Durch gezielte Verabreichung der radioaktiven Isotope können auf molekularer Ebene Stoffwechselprozesse ausgenutzt werden, um im Tumorgewebe eine hohe Strahlendosis zu erzielen und gleichzeitig das gesunde Gewebe zu schonen. Diese modernen Verfahren werden auf der gemeinsamen Veranstaltung des Tumorzentrums Rhein-Main e. V. (Vorsitzender: Prof. Dr. Lothar Bergmann) und der Frankfurter Medizinische Gesellschaft im Klinikum der J.W. Goethe-Universität unter dem Titel „Nuklearmedizinische Therapie – ein Update“ vorgestellt.
Zukunft der medizinischen Versorgung in Hessen
Datum: Mittwoch, den 08. Juli 2009 , 17:30 Uhr
Ort: Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Großer Hörsaal (Hörsaal 3), Haus 23 A
Mehr denn je werden die Grundsätze des Gesundheitssystems in Deutschland in Frage gestellt. Wenngleich das deutsche Gesundheitswesen vielen anderen Staaten als Musterbeispiel eines funktionierenden Systems als Vorbild dient, wird in zunehmendem Maße Kritik an der Organisation der ambulanten und stationären Versorgung laut. Der Arztberuf wird mehr und mehr nicht nur durch ökonomische Zwänge, sondern auch durch administrative Vor- und Aufgaben determiniert und lässt wenig Raum für die eigentliche ärztliche Tätigkeit am Patienten. Dies betrifft die ambulante Versorgung der Bevölkerung in Praxen ebenso wie die Gesamtheit der Krankenhäuser. Auch Universitätskliniken als Kliniken der Maximalversorgung sind hier in keiner Weise ausgenommen.

Veranstaltungen