Veranstaltungskalender der Frankfurter Medizinischen Gesellschaft

Zukunft der medizinischen Versorgung in Hessen

Datum: Mittwoch, den 08. Juli 2009 , 17:30 Uhr
Ort: Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Großer Hörsaal (Hörsaal 3), Haus 23 A

Mehr denn je werden die Grundsätze des Gesundheitssystems in Deutschland in Frage gestellt. Wenngleich das deutsche Gesundheitswesen vielen anderen Staaten als Musterbeispiel eines funktionierenden Systems als Vorbild dient, wird in zunehmendem Maße Kritik an der Organisation der ambulanten und stationären Versorgung laut. Der Arztberuf wird mehr und mehr nicht nur durch ökonomische Zwänge, sondern auch durch administrative Vor- und Aufgaben determiniert und lässt wenig Raum für die eigentliche ärztliche Tätigkeit am Patienten. Dies betrifft die ambulante Versorgung der Bevölkerung in Praxen ebenso wie die Gesamtheit der Krankenhäuser. Auch Universitätskliniken als Kliniken der Maximalversorgung sind hier in keiner Weise ausgenommen.

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Reisemedizin und Impfprävention

Datum: Mittwoch, den 10. Juni 2009, 17.30 Uhr
Ort: Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Großer Hörsaal (Hörsaal 3), Haus 23 A

Die Frankfurter Medizinische Gesellschaft (FMG) lädt zu ihrer 634. Sitzung ein und informiert über Reisemedizin und Impfprävention.

AIDS, Tuberkulose und Malaria sind weltweit die häufigsten Infektionskrankheiten mit Todesfolge. Auch in Deutschland sind ansteckende Krankheiten weiter auf dem Vormarsch und stellen eine Herausforderung für das Gesundheitswesen dar. Zudem können viele Krankheitserreger Resistenzen entwickeln, was zu Therapieschwierigkeiten führt. Dennoch verläuft die Behandlung vieler Infektionskrankheiten mit Antibiotika heute erfolgreich. Hohe Hygienestandards und Impfstoffe können die Gefahr von Infektionskrankheiten auch verringern.

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Interdisziplinäre Therapie von Lebermetastasen und malignen Lebertumoren

Datum: 13.05.2009, 17.30 Uhr
Ort: Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Großer Hörsaal (Hörsaal 3), Haus 23A

Lebermetastasen und maligne Lebertumoren sind für Betroffene nach wie vor eine erschreckende Nachricht, jedoch in vielen Fällen effektiv behandelbar.

Auf ihrer 633. Sitzung wird die FMG über die interdisziplinäre Therapie von Metastasen und Tumoren der Leber informieren und dabei insbesondere die am Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt erfolgreich eingesetzte SIRT-Therapie (SIRT: Selektive Interne Radiotherapie) vorstellen.

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Nobelpreisträger Harald zur Hausen zu Gast am Uniklinikum

Gebärmutterhalskrebs steht in engem Zusammenhang mit einer Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV). Diese Viren werden sexuell übertragen, haben jedoch nicht immer gravierende Folgen. Zur Vorbeugung gegen Gebärmutterhalskrebs haben Frauen die Möglichkeit, sich gegen die HPV impfen zu lassen. Bei welchen Frauen eine solche Impfung zu welchem Zeitpunkt sinnvoll ist, erörtert die Frankfurter Medizinische Gesellschaft bei ihrer 632. Sitzung.

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