Nuklearmedizinische Therapie – ein Update

Frankfurter Medizinische Gesellschaft (FMG) lädt gemeinsam mit dem Tumorzentrum Rhein-Main e.V. zu ihrer 641. Sitzung

Die Behandlung mit radioaktiven Stoffen hat in Deutschland eine lange Tradition. Bereits vor über 60 Jahren wurden die ersten Patienten, die an einem Schilddrüsenkrebs litten, erfolgreich mit radioaktivem Jod behandelt. Inzwischen sind zahlreiche Therapiemöglichkeiten hinzugekommen, vor allem in der Behandlung von Krebserkrankungen konnten enorme Erfolge erzielt werden. Durch gezielte Verabreichung der radioaktiven Isotope können auf molekularer Ebene Stoffwechselprozesse ausgenutzt werden, um im Tumorgewebe eine hohe Strahlendosis zu erzielen und gleichzeitig das gesunde Gewebe zu schonen. Diese modernen Verfahren werden auf der gemeinsamen Veranstaltung des Tumorzentrums Rhein-Main e. V. (Vorsitzender: Prof. Dr. Lothar Bergmann) und der Frankfurter Medizinische Gesellschaft im Klinikum der J.W. Goethe-Universität unter dem Titel „Nuklearmedizinische Therapie – ein Update“ vorgestellt.

Der erste Vortrag des leitenden Oberarztes der Klinik, Herrn Jürgen Diener befasst sich mit der nuklearmedizinischen Therapie von Lebertumoren. Die Zahl dieser Behandlungsform hat sich in Deutschland in den letzten 2 Jahren fast verdoppelt hat. Bei der Sitzung wird es weiterhin um die Themen „Radioimmuntherapie bei Lymphomen“ (Bruno Sauter), „Therapie mit I-131-MIBG“ (Wladimir Plastowez) sowie um „Palliative Schmerztherapie“ (Ivan Selkinski) gehen. Der Direktor der Klinik für Nuklearmedizin, Prof. Dr. Frank Grünwald wird in die Thematik der Isotopentherapie einführen.

 

Weiterführende Informationen:

  • Zeit: Mittwoch, 17. März 2010, 17.30 Uhr

  • Ort: Universitätsklinikum, Großer Hörsaal (Hörsaal 3), Haus 23 A

    Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main

    (Parkmöglichkeiten vor dem Uniklinikum)